Standort ESCHWEGE

1945 wurden die leerstehenden miliärischen Einrichtungen in Eschwege von amerikanischen Besatzungstruppen besetzt. In einem Teil der Hindenburg-Kaserne wurde eine Außenstelle der Henschel Werke Kassel eingerichtet.


Am 16. März 1951 wurde das “ Gesetz über den Bundesgrenzschutz und die Einrichtung von Bundesgrenzschutzbehörden“ verkündet. Zwei Monate später begann am 28. Mai 1951 der Beginn der Ausbildung des Rahmenpersonals in Lübeck. Am 12.09.1953 erfolgte der Einmarsch der damaligen Grenzschutzabteilung GSA West in ihren neuen Standort Eschwege nach. Die Unterkünfte hatte bereits ein Vorauskommando unter am 13.August 1953 übernommen.

Aus der Geschichte des BGS in ESCHWEGE

Foto unten/Bildnachweis: entnommen aus dem Buch „Der BGS in Eschwege- Eschwege als Garnisonsstadt“ von Heinrich Hogelucht Polizeioberkommissar im BGS a. D.

Einmarsch BGS ESW

Damit setzte sich die lange Tradition Eschweges als Garnisonstadt fort. Diese neue BGS-Abteilung bestand aus Grenzschutzbeamten der Standorte Mannheim und GIückstadt. 1954 wurde die Bezeichnung der Abteilung von GSA west lI in GSA III/3 geändert.

Foto unten: Postkartenansicht von Eschwege – im Vordergrund die 1938 erbaute Hindenburg-Kaserne

alte Postkarte Kaserne

Bildergalerie vom Tag der offenen Tür beim BGS in ESCHWEGE im Jahr 1983 (Fotos copyright S.Walter)


1997 entschied der Bundesinnenminister eine Strukturreform für den BGS in der neue Aufgaben zugewiesen wurden.

Die Nachkriegszeit im Land von WERRA und Meißner

Das Wanfrieder Abkommen vom 17.09.1945

Am 17.09.1045 wurde das Wanfrieder Abkommen unterzeichnet. Es regelte den Grenzverlauf zwischen der amerikanischen und der sowjetischen Besatzungszone. Das angefügte Bild zeigt den Vertreter der US Delegation, Cpt. Burda Bildmitte, mit zwei Vertretern der sowjetischen Delegation vor dem Gutshof Kalkhof in WANFRIED.